Über mich
Seit über 15 Jahren bin ich als Trainerin und Referentin in der Erwachsenenbildung tätig und gebe erfolgreich bundesweit Fortbildungen und Trainings für verschiedene Zielgruppen in Hochschulen, Kommunen, Interessenvertretungen und Unternehmen mit den Schwerpunkten (Anti)Diskriminierung, Diversity und Rassismuskritik / Critical Whiteness. Als Organisationsberaterin berate und begleite ich – meist gemeinsam mit Kolleg*innen – Projekte und Organisationen in diskriminierungskritischen und diversitätsorientierten Veränderungsprozessen.
Seit 2019 arbeite ich außerdem mit einer halben Stelle als Beraterin und Trainerin bei der ADE, der Beratungs- und Fachstelle zum Umgang mit Diskriminierungen, Konflikten und Gewalt der Universität Bremen.
Ich arbeite aus einer weißen, queeren Perspektive. Die Auseinandersetzung mit meiner Positionierung und ein bewusster Umgang damit sind für mich eine Grundlage meines professionellen Handelns.
Mit meiner Arbeit möchte ich zu einem Abbau von diskriminierenden Strukturen und zu mehr sozialer Gerechtigkeit beitragen – in unseren Arbeitskontexten, in unseren Leben, in dieser Gesellschaft.
Foto: Nicole Benewaah
Meine Qualifikationen
- Supervisorin, Coach und Organisationsentwicklerin (DGSv) (C3L/ Universität Oldenburg)
- Master Transkulturelle Studien, Universität Bremen
- Trainerin und Beraterin für pädagogisches Handeln in der Einwanderungsgesellschaft (Weiterbildung bei Annita Kalpaka und Andreas Foitzik, HAW Hamburg)
- Trainerin und Beraterin für Diversity Management (Weiterbildung „Managing Diversity: Potenziale der Vielfalt entdecken und gestalten“, veranstaltet vom Bremer Forum Diversity und der Universität Bremen)
- Systemische Coach (FH Potsdam)
- Bachelor Kulturwissenschaften und Gender Studies, Universität Bremen und Sabanci Universität Istanbul
Referenzen
Hier finden Sie eine Auswahl der Organisationen und Projekte, mit denen ich in den letzten Jahren zusammenarbeiten durfte:
- Deutsche Aidshilfe, Bundesverband
- Deutsches Rotes Kreuz, Bundesverband
- Hessischer Rundfunk
- ARD.ZDF medienakademie gGmbH
- Robert-Koch-Institut
- Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung, Schleswig-Holstein
- Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, Hamburg
- Sozialpädagogisches Fortbildungszentrum der Stadt Hamburg
- Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung
- Landesinstitut für Schule LIS, Bremen
- Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg
- Schwarzkopf Stiftung Junges Europa
- Bewegungsstiftung
- RAA Berlin
- AdB – Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e. V.
- IDA – Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V.
- Lidicehaus Bremen
- Arbeit und Leben, Bremen
- Bundesverband queere Bildung e.V.
- empower -Beratungsstelle für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, Hamburg
- LAGM*A NRW
- BAG Mädchenpolitik
- Mädchenhaus Zwei 13, Hannover
- IMMA e.V., Initiative für Münchner Mädchen
- Landesinstitut für Schule LIS, Bremen
- Paritätisches Bildungswerk, Bremen
- VNB Niedersachsen
- Stadt Verden, Abteilung Inklusion und Integration
- Landkreis Rotenburg (Wümme), Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe
- Caritas Osnabrück
- Diakonie Hamburg
- Profamilia Hamburg
- Jugendring Bielefeld
- Universität Bremen
- Universität Göttingen
- Universität Hildesheim
- Universität Kassel
- FU Berlin
- Fachhochschule Bielefeld
Publikationen
Meyer, Verena; Ronacher, Kim Annakathrin (2021): Eine Diskriminierung kommt selten allein. Intersektionalität in die Praxis umsezen. In: Gangarova, Tanja / Deutsche Aidshilfe e.V. (Hg.): HIV-Prävention für & mit Migrant*innen. Standards, Praxisbeispiele, Grundlagen. S. 70 – 74. Online hier
Meyer, Verena; Ronacher, Kim Annakathrin (2020): Wir sind offen, bei uns kann jede*r mitmachen!Safe?! Erfahrungen aus der rassismuskritischen Organisationsentwicklung in Jugendverbänden. In: Seng, Sebastian; Warrach, Nora (Hg.) Rassismuskritische Öffnung II. Impulse zur rassismuskritischen Entwicklung der Jugend(verbands)arbeit. Online hier
Gemeinsam mit Verena Meyer habe ich 2018 für das Portal Intersektionalität Chancen und Risiken von Methoden zur Privilegienreflexion diskutiert: Meyer, Verena; Ronacher, Kim Annakathrin (2018): Im Gespräch bleiben. Diskussionsbeitrag zur Methodenkonferenz ‚Privilegientest‘, www.portal-intersektionalitaet.de. Online hier
Tobias Linnemann, Ronacher, Kim Annakathrin (2018): Reflexion von Weißsein und Rassismus. Produktive Verunsicherung und wichtige Ressource für die Soziale Arbeit. In: Hunner-Kreisel, Christine; Wetzel, Jana (Hg.): neue praxis. Zeitschrift für Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Sozialpolitik. Sonderheft 15. Rassismus in der Sozialen Arbeit und Rassismuskritik als Querschnittsaufgabe. S. 91 -104. Mehr Informationen und Download-Möglichkeit hier.
Ronacher, Kim Annakathrin (2017): Critical Whiteness-Perspektiven in der Mädchen*arbeit. In: BAG Mädchenpolitik (Hg.): Rassismuskritische Mädchen*arbeit in der Migrationsgesellschaft. Schriftenreihe zur Mädchenarbeit und Mädchenpolitik, Heft 2017/ 16, S. 6–19. Online hier
Einen ersten Eindruck von meinen Fortbildungen und Seminaren vermitteln kurze Seminardokumentationen, wie bspw. zur Fortbildung „Was weiß denn ich?! Kritisches Weißsein und Privilegienreflexion in der Mädchen_arbeit“ bei der LAG Mädchenarbeit NRW (Nov 2016) (Online hier)
Linnemann, Tobias; Ronacher, Kim Annakathrin (2016): Rassismus und Weißsein, das spielt bei uns keine Rolle!? – Critical Whiteness-Perspektiven auf kulturelle Bildung. In: Gritschke, Caroline; Ziese, Maren (Hg): Geflüchtete und Kulturelle Bildung. Formate und Konzepte für ein neues Praxisfeld. Transcript Verlag. Mehr Infos zum Buch hier
Ich habe früher Stadtrundgänge zu kolonialen Spuren in Bremen durchgeführt. 2013 habe ich dazu den Artikel „Koloniale Spuren im Bremer Stadtraum“ in der Tagungsdokumentation „Afrikabilder. Dokumentation einer Tagungsreihe zum Afrikadiskurs in den Medien und zum AlltagsRassismus in Deutschland“ geschrieben. (Online hier, S. 55 – 58).
Und vor vielen Jahren habe ich gemeinsam mit Zara Zandieh den Film „Meine Geschwister und Ich.“ gedreht, ein Dokumentarfilm über Geschwister von Menschen mit Behinderung – als Schwester von zwei Frauen mit Down Syndrom ein Thema, das mich auch persönlich bewegt.